Seit 2005 erinnert es an ein Kunstwerk von Christo, grün verpackt grüßt das Gebäude in der Würzburger Augustinerstraße. Und so scheint es zunächst auch zu bleiben. Nachdem der bayrische Verwaltungsgerichtshof im September letzten Jahres den Bebauungsplan für unwirksam erklärt hatte liegt das Urteil nun in Schriftform vor. Die Gegner des Plans fühlen sich durch die Münchner Richter in ihrer Ansicht bestätigt: Hier seien entscheidende Aspekte falsch bewertet worden. Die Stadt habe in ihrer Entscheidung ein beschleunigtes Verfahren durchzuführen einige Punkte nicht ausreichend oder an falscher Stelle geprüft und untersucht so die Richter. Insbesondere Denkmalschutz und Grundwasserfragen. Gerade beim Wasser seien potentielle Gefahren für die Nachbargrundstücke nicht ausreichend oder falsch im Verfahren bedacht worden.
Bei der Stadt möchte man in den kommenden Wochen das Urteil prüfen und ausführliche Gespräche mit dem Eigentümer des Hochhauses führen. Dann sollen die zuständigen Gremien sich mit den weiteren Verfahrensschritten befassen - in frühestens einem Monat, so das Büro des Oberbürgermeisters gegenüber TV touring.