Der 58. Würzburger Faschingszug fand bei meist sonnigem Wetter und Plusgraden statt - und die Faschingsfreund strömten wieder in Massen an die Zugstrecke in der Würzburger Innenstadt. 170 Gruppen waren dabei, davon 50 Motiv- und Elferratswägen. Die Faschingsgesellschaften stecken viel Zeit und Aufwand in die Gestaltung der Wägen - und das sieht man ihnen auch an: etwa dem Merlin der Rimparer Karnevalsgesellschaft, nur ein Beispiel vieler gelungener und hochwertiger Wägen. Das politische Geschehen spielt beim Würzburger Faschingszug dabei zwar nicht die Hauptrolle, doch auch hierzu gibt es Beiträge, etwa den des Grombühler Club "Bockertöberle" zur Eurokrise. Lokalpolitisch ist Oberbürgermeister Georg Rosenthal natürlich das Thema: Hier als Koch, der nach Meinung der Freien Turnerschaft Heidingsfeld schon mal etwas anbrennen lässt. Musikalisch gibt es eine eindeutige Haltung auf dem Würzburger Faschingszug: Nur Live Musik ist erlaubt - 25 Kapellen, Bands und Spielmannszüge sorgen dafür. Zum Beispiel die Gassefetzer aus Hettstadt in ihren Bunten Kostümen. Sie sind dieses Jahr übrigens auch beim Rosenmontagszug in Mainz.