72 Gefangene sind vor einer Woche in der Würzburger Justizvollzugsanstalt in den Hungerstreik getreten, mittlerweile sind es noch 62. Normale Kopfkissen statt Kopfkissenkeile, Stepp- statt Wolldecken und russisches Essen beim Gefängniskaufmann lauten unter einige der Forderungen der überwiegend deutsch-russischen Streikenden.
Von Seiten der Anstaltsleitung werde man nicht auf Forderungen eingehen, die sicherheitsrelevante Bereiche betreffen heißt es aus dem Justizvollzug. So seien in den TV Geräten, die von den Gefangenen ebenfalls gefordert werden, beispielsweise auch Drogen eingeschmuggelt worden.
Über manche Forderung könne man möglicherweise reden, so der Leiter der JVA Robert Hutter gegenüber unserem Sender.
Am Dienstag sind Gespräche mit der Gefangenenmitverantwortung geplant. In der Würzburger Justizvollzugsanstalt sind derzeit etwa 600 Häftlinge untergebracht.