Wahrheit oder Täuschung - so lautet der Titel der neuen Museumsbox im Würzburger Kulturspeicher. 8 Studierende, größtenteils aus dem Studienfach Museologie, entwickelten zehn kleine Spielchen. Diese sollen den Museumsbesuch zukünftig unterhaltsamer machen. So können Besucher nicht nur durch bloßes ansehen etwas über die Kunstwerke erfahren - sie lernen sie auf spielerische Weise kennen. Mit der Museumsbox können zehn Werke der so genannten Op art, also der optischen Täuschung, erforscht werden. Es gibt verschiedene Aufgabentypen. Zeichnen. Puzzeln oder sich einfach nur vor das Bild stellen und den Anweisungen folgen. Wie zum Beispiel bei der kinematischen Scheibe von Wolfgang Ludwig. Wer sich 30 Sekunden auf die Mitte der Spirale konzentriert und danach auf die weiße Wand sieht, dem kann schon mal schwindelig werden.Bei dem Werk Grenzgänger von Hans Jörg Glattfelder können Kinder versuchen die Linien nach zuzeichnen. Für Erwachsene wird es dann schon etwas schwieriger: In einem Quiz über höhere Mathematik müssen sie ihr wissen unter Beweis stellen. Es ist also für jedes Alter etwas dabei. Für 2 Euro kann man die Museumsbox an der Kasse im Kulturspeicher ausleihen. Die beiliegende Broschüre mit allen Informationen zu den Kunstwerken darf man mit nach Hause nehmen.