Eine Bilanz, die zeigt, dass sich immer mehr Menschen mit der Umwelt beschäftigen und sie zu schützen versuchen. Mittlerweile gibt es in Stadt und Landkreis Würzburg nicht weniger als 29 Ortsgruppen. Im vergangenen Jahr widmete sich die Kreisgruppe des Bund Naturschutzes verschiedenen Themen, wie zum Beispiel dem Klima, Wasser und dem Verkehr. Gerade das Straßenbauprojekt B26n beschäftigt die Mitglieder, denn ihrer Meinung nach verbraucht es zu viel Land und schädigt nachhaltig die Natur. Doch auch Wasser rückt mehr und mehr in den Focus. Gerade im niederschlagsarmen Mainfranken fordern die Naturschützer noch mehr Engagement. Sie sprechen sich daher gegen neue Brunnenbohrungen aus, um die Landwirtschaft zu bewässern. Das würde nach Aussagen von Steffen Jodel, dem Geschäftsführer der Kreisgruppe Würzburg, nur dazu führen, dass der Boden verschlämmt und sogar versalzen könnte.