Neue Pläne für alte Gemäuer: Das ehemalige Bürgerbräugelände in der Würzburger Zellerau soll sich innerhalb von 10 Jahren in ein kreatives Dienstleistungezentrum verwandeln. Das kündigen die Investoren Roland Breunig und Carsten Höfer an. Dabei wollen sie den Bestand größtenteils erhalten. Derzeit werden potentielle Nutzer gesucht. Die Sektkellerei Höfer wird erweitert, in das ehemalige Sudhaus zieht eine Gastronomie. Außerdem will man Shops mit regionalen, handwerklichen Produkten ansiedeln. Investionsvolumen insgesamt 10 Millionen Euro. Das sogenannte Bürgerbräugelände in der Würzburger Zellerau ist eines der letzten großen ehemaligen Industrieareale in der Region. Schon 1989 hatte die Stadt das über 50.000 Quadratmeter große Gelände gekauft und versuchte es seitdem zu veräußern. Inzwischen haben sich dort ein Museum, ein Theater und einige Künstler, sowie eine Sektkellerei angesiedelt, doch es mangelte an einem Gesamtkonzept. Vor einiger Zeit haben nun Carsten Höfer, Inhaber der Sektkellerei und der Zeller Architekt Roland Breunig ein solches vorgelegt. Sie wollen den alten Brauereigebäuden neues Leben einhauchen. Marlene Farrenkopf hat sich über die Planungen informiert. Architekt Roland Breunig verlegt sein Büro mit 15 Mitarbeitern von Zell hierher.